Schon sehr lange Zeit spiele ich mit dem Gedanken, viele Prozesse im Haus zu automatisieren. Daher habe ich mir ans Herz gefasst und das Projekt “Hausautomation” ins Leben gerufen.
Von Moeller, Merten und Co über EnOcean bis hin zur Homematic stehen viele Lösungen zum Thema Automatisierung parat.
Ich hatte ein paar Anforderungen, die vom System schon von Grund auf erfüllt werden sollten:
- Die Lösung sollte eine Basisstation mitbringen, damit ich auf den einsatz eines zusätzlichen Servers verzichten kann.
- Das System muß auf einem Funkbus basieren. Optional sollte auch eine Verdrahtung möglich sein.
- Verschlüsselt und ausfallsicher sollte die Protokollschicht des Busses in jedem Fall sein.
- Die Aktoren und Sensoren müssen sich in einem bezahlbaren Bereich bewegen.
- Eine bestehende Elektroinstallation muß durch die Komponenten des Systems einfach und schnell erweitert werden können.
Nach vielen Überlegungen und reichlichem hin und her ist die Entscheidung auf die Homematic von ELV gefallen. Alle oben genannten Anforderungen werden erfüllt, und auch das Bauchgefühl, welches zusätzlich sehr wichtig ist, stimmt.
Natürlich konnte ich es kaum erwarten meine Finger an die Software der Station zu bekommen. Daher war es auch kein Wunder, daß die Basis im Handumdrehen in Betrieb genommen wurde. Alle Einstellungen können wirklich sehr komfortabel im Webinterface vorgenommen werden.
Nachdem meine Grundkonfiguration stand, habe ich sicherheitshalber noch letzte Blicke in die Anleitung geworfen, ob nicht eventuell sicherheitsrelevante Einstellungen vergessen wurden. Das war nicht der Fall, und somit kann nun die Installation von Aktoren und Sensoren im Haus beginnen.

